Simons Blog

Durch Peer-Gynts Reich

Die letzten Tage liefen wie geplant. Wir kamen gut voran, insbesondere der Tag auf der Peer-Gynt Loipe war Entspannung pur. Der Abstieg hinab ins Gudbrandsdalen entlang der Strasse war eine Herausforderung, das blanke Eis machte es zuweilen etwas schwer.
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Nach Vinstra ging es dann wieder das Tal steil den Berg hinauf, allerdings lief das besser als gedacht und wir schlugen unser Zelt im Wald bei tollem Mondschein auf. Die Temperaturen sanken bis auf -14 Grad, aber wir schliefen nach dem anstrengten Tag sehr gut.
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Dann ging es weiter gen Rondane und wir folgten einigen Loipen über alte Seitenwege. In einem Tal allerdings verliess uns das Loipen-Glueck und wir mussten uns durch unangenehmes und umgespurtes Gelände kämpfen. Zu guter letzt ging es einen steilen Anstieg hinauf, den wir zu Fuss durch tiefen Schnee in Angriff nahmen und der ordentlich Körner gekostet hat.
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Gegen Abend erreichten wir in der Dämmerung das Rondabkikk Hotel, das von weitem durch seine Beleuchtung zu sehen war. Wir probierten unser Glück, aber alles schien verlassen und geschlossen. Wir wollten gerade am Eingang kehrt machen als uns Marianne, die Managerin, freundlich doch noch herein bat. Das gemütliche Hotel ist bereits seit Weihnachten geschlossen, doch nur für uns zwei verrückte NPL Wanderer machte sie das Hotel quasi wieder auf. Als einzige Gaeste durften wir hier die Nacht verbringen. Ein ganzes Hotel nur für uns zwei. Einfach unglaublich.
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Marianne zauberte aus der Küche eine riesige Portion Krabben, dazu gab es Bier und Brot. Zu dritt haben wir den Abend dann lange quatschend vor dem Kamin verbracht. Eine so tolle Ueberraschung, die unverhofft kam und einfach richtig viel Freude bereitet hat. Nun sitzen wir hier beim Frühstück, eventuell kommt gleich noch die lokale Zeitung vorbei und dann geht es weiter nach Rondvassbu.

2 Kommentare

  1. Avatar
    Casjen

    Hej Simon,
    sieht doch schonmal sehr gut aus alles!
    Wir drücken dir hier ganz fest die Daumen und fiebern quasi mit 🙂
    Ich wünsch dir noch viel Schnee und natürlich Kraft und Durchhaltevermögen.
    Bis denn
    Casjen

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