Simons Blog

Im Winter nach Island – Áfram Ísland! Uuh!

Nicht erst seit der Fußball-Europameisterschaft in diesem Sommer interessiere ich mich für Island. Die Bilder, die ich von diesem kleinen Land im Norden vor Augen habe, sind einfach zu faszinierend. Schon lange steht eine Reise dorthin bei mir auf dem Zettel. Und nun gibt es großartige neue Pläne für den nächsten Winter! Es geht tatsächlich endlich für mich nach Island!

Willst du mit uns auf Tour nach Island kommen? Wir planen derzeit eine Winterdurchquerung von Nord nach Süd durchs Hochland dort für Februar / März 2017!

So oder so ähnlich sprachen mich Jerome Blösser und Martin Hülle auf der Outdoor Messe im Sommer an. Ich habe genau zwei Sekunden überlegt und ihnen direkt zugesagt. Wir saßen gerade bei einem Kaffee zusammen und sprachen über unsere Pläne für die Zukunft. Von Jerome hatte ich durch meinen Kumpel Martin schon viel gehört, er führt mit www.puretreks.de eine Agentur für Wanderungen, die äußerst spannende Touren rund um den Globus anbietet. Sein Spezialgebiet sind die Wüsten dieser Erde, egal ob Eis- oder Sandwüste. Zusammen mit Martin war er auch schon des Öfteren unterwegs, die beiden haben schon gemeinsam Grönland im Winter durchquert oder den nördlichen Kungsleden in der Polarnacht unter die Ski genommen. Und manchmal arbeitet Martin für ihn als Guide auf Wintertouren.

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Nun hatten die beiden eine wahrlich herausfordernde Tour für 2017 ausbaldowert, die sie 2013 schon einmal erfolgreich gemeistert haben: Eine geführte Winterdurchquerung des Isländischen Hochlands!

Diese Tour hat es in sich und kann insbesondere im Winter einige Herausforderungen und Überraschungen bereithalten. Von Schneestürmen über richtig mieses Wetter bis hin zu strahlendem Sonnenschein und purer Turglede ist dabei alles in der Lostrommel. Erst wenn man dort ist, wird man sehen, was einem die raue Natur Islands letztendlich anbieten wird.

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Der Plan sieht vor, nach Reykjavik zu fliegen, dort letzte Vorkehrungen zu treffen und dann nach Norden in den Küstenort Akureyri aufzubrechen. Von dort aus wird es in Richtung der Hochebene Öxnadalsheiði gehen, von wo aus wir dann mit Ski und Pulkaschlitten losziehen wollen. Es wird von nun an südwärts gen Vatnajökul gehen, dem größten Gletscher Europas. Wir wollen versuchen, diese Eiswüste zu überqueren und uns bis nach Süden zur Ringstraße durchzuschlagen. Dabei werden wir am Ende auf dem letzten Stück wohl unser gesamtes Gepäck über Schotterpisten schultern müssen. Aber wenn wir es bis dorthin gut schaffen werden, wird das hoffentlich auch kein großes Problem mehr sein. Wie so eine eindrucksvolle Tour aussehen kann, das könnt ihr euch gerne hier bei Jerome oder hier bei Martin angucken.

No pain, no gain – Vorbereitung muss sein

Neben reichlich Vorfreude schwingt auch eine Menge Respekt beim Gedanken an diese spektakuläre Tour mit. Das Wetter kann zu der Zeit dort richtig ungemütlich werden, die drei Tage auf dem Jostedalsbreen über Ostern dieses Jahres sollten uns Mahnung zur Vorsicht genug gewesen sein und auch die körperlichen Anstrengungen einer solchen Tour sollte man nicht außer Acht lassen. Daher habe ich mich jetzt voll ins Training gestürzt, ziehe unter den verdutzten Augen der Sonntagsspaziergänger meinen Autoreifen durch den Wald, gehe laufen und schwinge 2 Mal die Woche beim NLX-Training kräftig die Hämmer und Kettlebells. Und auch die Gebrauchsanweisung für Island liegt als Gute-Nacht-Lektüre bereits auf meinem Nachttisch.

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Im Dezember werden wir uns dann als Gruppe zu einem Vorbereitungsabend treffen. Ich bin schon sehr gespannt auf die anderen Teilnehmer, denn neben Jerome und Martin kenne ich von ihnen bisher niemanden. Zehn Leute werden wir alle zusammen sein, das wird für mich eine neue Erfahrung werden. Aber so wie ich unsere beiden erfahrenen Guides kennengelernt habe, wird uns eine richtig gute Zeit mit einer großen Portion Abenteuer erwarten. Alles mit Bedacht und Umsicht geplant und vor allem gut vorbereitet. Island kann kommen – ich kann es kaum noch erwarten, dass es endlich losgeht! Uuh!

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