Simons Blog

Konjunktive streichen und Träume leben – Norge på langs 2018

„Wir wollen kündigen!“ Mit diesen drei Worten vor gar nicht allzu langer Zeit war endgültig klar, was uns schon seit längerem im Kopf herum schwirrte: Wir gehen zusammen auf große Tour!

Zu zweit wollen wir gemeinsam lange wandern gehen. Und zwar ohne Wenn und ohne Aber, ohne Netz und ohne doppelten Boden. Die Jobs sind gekündigt, die Wohnung auch – fünf Monate Norwegen liegen vor uns! Was für Aussichten!

Nach meinem Vortrag am 24. Mai in Hagen werden wir nach Norwegen aufbrechen, um dann um den 1. Juni herum zu starten, um vom Kap Lindesnes aus Norwegen zu Fuss zu durchwandern. Wir werden dazu viel Zeit haben und uns auch die Zeit nehmen, denn wenn ich eines weiß ist, dass es nicht darauf ankommt, möglichst schnell am Ziel zu sein, sondern auf dem Weg zum Ziel möglichst viel Zeit zu verbringen! Denn diese norwegische turglede gehört für uns einfach dazu!

Aber warum „wieder“ durch Norwegen? Warum nicht etwas anderes? Na warum denn nicht, können wir da nur antworten! Weil es einfach unglaublich schön ist, zusammen durch „unser“ Land zu wandern, weil gemeinsam alles anders ist und weil jede Tour immer unterschiedlich und niemals gleich ist. Insbesondere in einer Region, die von den unterschiedlichen Jahreszeiten dermaßen geprägt ist, wie Norwegen. Es gibt dort so viel zu entdecken, so wunderbare Menschen zu treffen und so viel zu erleben – wir freuen uns einfach wahnsinnig darauf!

Der Wunsch nach #turglede wächst und wächst

Mit jedem Vortrag und mit jeder neuen kleinen Tour kam der Wunsch auf, wieder diese großartige Freiheit zu erleben, die man erlebt, wenn man länger raus aus dem Alltag ist und hinein ins Abenteuer startet. Und so geht es nicht nur mir, sondern auch meiner Freundin Anni. Spätestens als wir uns im letzten Jahr im Narvik-Fjell trafen, Anni kam gerade von einer längeren Solotour und ich von meinem Ausflug zur OAS auf den Lofoten, war klar, der Schreibtisch ist uns auf Dauer nicht genug.

Mein Wunsch wieder aufzubrechen war nie weg, im Gegenteil, er wuchs von Tag zu Tag. Bereits damals am Nordkap war ich traurig, dass es erstmal nicht für mich weiter ging, sondern wieder der normale Alltag auf mich wartete. Was in den letzten Jahren dann passiert ist, ist für mich immer noch schwer zu begreifen, schwer in Worte zu fassen. Das große Interesse an meiner Tour von damals, die Entstehung des Buches und auch die Vorträge, die immer zahlreicher werden, sind für mich einfach unglaublich.

Bei jedem meiner Vorträge stehe ich irgendwann mitten im Vortrag einfach nur kurz da, schaue ins Publikum und muss mich kneifen, so unwirklich ist es für mich, dass an solchen Abenden oder Tagen teilweise einige hundert Leute kommen, mitunter  von weit her extra angereist, um mit mir nach Norwegen zu kommen, meine Geschichte zu hören. Erst letzte Woche in Heilbronn kam nach dem Vortrag eine Frau zu mir, die extra aus Berlin zu meinem Vortrag gekommen war, in Erlangen war eine komplette Familie aus München angereist, um sich meinen Vortrag anzuhören. Wie krass ist das denn?

Ein Vorbild für andere?

Auch die vielen, vielen positiven Rückmeldungen, die ich per E-Mail bekomme, sind einfach der Wahnsinn und lassen mich oft staunen, bei manchen E-Mails muss ich gar schlucken und habe beim Lesen einen dicken Kloß im Hals.

Ein Beispiel: Eines Tages bekam ich eine E-Mail von einer jungen Frau, die per Zufall mein Buch geschenkt bekommen hatte. Sie las es und kam zu der Stelle, an der ich im Saltfjell den Polarkreis überquere. Genau dort steckte ein Schwert im Boden, an dem eine Plakette mit einem Namen befestigt war, dazu ein Eintrag im Hüttenbuch der nahen kleinen Wetterschutzhütte. Darin wurde berichtet, dass an dieser Stelle die Asche eines jungen Mannes verstreut wurde, da dies sein Lieblingsplatz in Skandinavien gewesen ist. Diese Episode hatte mich damals sehr beschäftigt und hing mir noch lange nach. Und nun bekam ich eine E-Mail von der Ehefrau dieses jungen Mannes und hörte die ganze Geschichte und die Umstände, die dazu führten, dass die Asche dort verstreut worden ist. Wie muss es ihr wohl ergangen sein, als sie ohne jegliche Vorwarnung davon in meinem Buch las? Ich saß sprachlos vor dem Computer und mir liefen die Tränen herunter. Wie kurz kann das Leben sein? Von jetzt auf gleich kann es vorbei sein! 

Von jetzt auf gleich kann alles anders sein

Und auch so wurde mir immer wieder vor Augen geführt, wie schnell es oft gehen kann, wie schnell eine tückische Krankheit plötzlich auf der Matte stehen kann, auf die man so gar nicht vorbereitet war oder ist. Manchmal geht es dabei gut aus, manchmal aber auch leider nicht. Und oft trifft es dabei ausgerechnet die Leute, die sich für andere aufopfern, immer für andere da sind, und sich selbst nicht für wichtig nehmen, obwohl genau sie die stärksten und wichtigsten Personen überhaupt sind. Man muss einfach seine Zeit nutzen, die Konjunktive streichen und nicht auf irgendwann warten.

Auch dass sich immer wieder Leute bei mir melden, die durch mein Buch und meine Geschichte auf den Trichter gekommen sind, eine Auszeit zu nehmen und aufzubrechen, ist mir eine große Ehre. Ich wollte doch damals auch nur los, aufbrechen und eine gute Zeit haben. Dass ich damit andere inspirieren kann, es mir gleichzutun, ist einfach nur der Wahnsinn. Und als ich vor Weihnachten auch noch einen klassischen Brief meiner Grundschullehrerin bekam, war ich einfach nur glücklich und zufrieden. Ich denke in der Grundschule und auch später am Gymnasium hätten sicher alle Lehrer aus gutem Grund nicht im Geringsten daran gedacht, dass ausgerechnet ich irgendwann einmal ein Buch schreiben werde!

Ich tauge ganz sicher nicht zum großen Vorbild, bin ganz sicher nicht der große Abenteurer und habe tausend Macken, die ich mit mir herumschleppe – aber andere Menschen ein Stück weit mit seinem eigenen Handeln zu inspirieren und zu berühren, ist für mich wirklich unglaublich und zugleich aber auch total erfüllend.

Wie alles begann oder es kommt immer alles anders

Nach meiner damaligen Tour kehrte ich dann irgendwann auch wieder an einen Schreibtisch zurück. Dieser steht noch bis zum 09. Mai in der Nähe von Tübingen in einem großen Büro. Und wie das Leben manchmal so spielt, lernt man dann dort eines Tages einander besser kennen und der eine Kollege ist einem lieber, als der andere. Manchmal auch die Kollegin vom Schreibtisch gegenüber und dann merkt man irgendwann auch, zusammen durchs Leben zu wandern, das wäre jetzt nicht das Schlechteste aller Dinge, vor allem wenn beide so gerne nach Skandinavien reisen und beide den Nordlandvirus tief in sich tragen.

So nahm alles seinen Anfang und seitdem erleben wir viele Abenteuer gemeinsam – große und kleine, was halt so anfällt, wenn man sich entschieden hat, einen gemeinsamen Weg einzuschlagen. Ab und an brechen wir auch alleine auf, der eine verfolgt dann gebannt aus der Entfernung, wie es dem anderen bei seinen Touren ergeht. Als ich vier Tage lang über Ostern im Zelt auf Wintertour auf dem Jostedalsbreen saß, ebenso wie als Anni loszog, um alleine den Nordkalottleden unter die Füße zu nehmen oder von Sulitjelma aus ins Narvikfjell zu laufen. Man fiebert mit, drückt dem anderen alle verfügbaren Daumen und ist am Ende unendlich glücklich, wenn man einander wieder zu Hause in die Arme schließen kann. Sich hinterher von den Erlebnissen zu berichten und froh zu sein, dass der andere die jeweiligen Herausforderungen unbeschadet überstanden hat, ist einfach unbezahlbar!

Zu zweit macht alles doppelt so viel Spaß

Wenn wir gemeinsam auf Tour sind, haben wir schnell gemerkt, dass wir dabei ähnlich ticken, uns ähnliche Dinge wichtig sind und wir einen ähnlichen Stil haben. Uns fällt es nicht schwer, in die selbe Richtung zu gehen und Entscheidungen gemeinsam zu treffen. Dabei lassen wir uns aufeinander ein, ziehen am selben Strang im selben Tempo. Es ist ein großes Geschenk, dass wir dies miteinander teilen und auf Tour zusammen so gut klar kommen, denn unterwegs lernt man sich erst richtig kennen, in einem kleinen Zelt ist nicht viel Platz, um sich und seine Macken zu verstecken. Aber dass wir miteinander unterwegs gut miteinander auskommen würden, das stellte sich schon auf unserer ersten gemeinsamen Tour in Dänemark heraus, als wir spontan beschlossen, den Jahreswechsel irgendwo an der Nordseeküste Jütlands zu verbringen.

Natürlich erzählte ich Anni auch immer wieder von meiner Norge på langs Wanderung, denn dies ist nun mal ein wichtiger Teil meines Lebens. Zwangsläufig bekam sie natürlich auch viel mit, was ich an E-Mails, Nachrichten und Zuspruch erhielt, sie unterstützt mich wo es nur ging bei Vorträgen und allem anderen, steuert eigene Fotos zu Magazin- oder Blog-Artikeln bei.

Wenn man gemeinsam durchs Leben geht, dann redet man natürlich auch über die Wege, für die man sich irgendwann entscheiden muss, um voran zu kommen. Für uns war dabei immer wichtig, dass wir vor allem leben wollen. Klar unterliegt auch unser Alltag gewissen Zwängen und Verpflichtungen, aber ein möglichst großes Haus oder ein möglichst teures Auto waren und sind dabei nie unser Ziel. Als Anni mir mit leuchtenden von den Reisen ihrer Mutter erzählte, die viele Jahre zusammen mit ihrem Freund um die Welt gesegelt ist und sie sich für sich selbst so etwas auch vorstellen konnte, war mir klar, so eine lange gemeinsame Reise möchte ich mit ihr auch irgendwann einmal machen, sollten die Rahmenbedingungen für uns passen.

Vor meiner ersten großen Tour war ich stets auf der Suche nach jemandem, der mich eventuell auf dieser once-in-a-lifetime Wanderung begleiten würde. Wer mein Buch gelesen hat, der wird schon auf der ersten Seite verstehen, dass das zum einen manchmal nicht so einfach ist und bei mir damals auch nicht geklappt habt, obwohl es immer mein großer Traum war. Man kann es einfach nicht erzwingen, und umso mehr man es erzwingen will, umso weniger klappt es oft, großer Traum hin oder her. Die Realität sieht manchmal halt anders aus, das Leben hält andere Pläne für einen bereit.

Und dann findet man das Glück genau dort, wo man es so gar nicht erwartet hat, das Leben ist verrückt und voller Überraschungen. Irgendwann standen wir auf unserer ganz persönlichen Wanderung vor der Entscheidung, welchen Weg wir einschlagen wollen. Wir unterhielten uns über das Für und Wider der einzelnen Wege, sponnen unterschiedliche Varianten und Möglichkeiten, durchdachten die Karten, die auf dem Tisch lagen. Unser Weg soll ja möglichst lang sein, daher nahmen wir uns die Zeit, die wir brauchten, um eine Entscheidung zu treffen, hinter der wir zu 100 Prozent stehen.

Umso öfter wir über die Idee einer gemeinsamen Norge på langs Wanderung sprachen, desto größer wurde der Wunsch, es wirklich zu machen. Aus der Erfahrung heraus weiß ich, sobald man darüber spricht, ist es bis zum endgültigen Schritt eigentlich nicht mehr wirklich weit. Der Gedanke daran muss sich manifestieren und man muss sich langsam auf die Herausforderungen einstellen, die einem bei solch einem Sprung ins kalte Wasser ganz sicher bevorstehen. Denn schnell war uns klar, dass wir das große Abenteuer statt der vermeintlichen Sicherheit wählen wollen. All in!

Die Arschbombe ins Glück!

Als wir unsere ganz persönliche Entscheidung getroffen hatten, sprachen wir mit Freunden und Familie, denn deren Meinung ist uns sehr wichtig. Die Rückmeldungen zu unseren Plänen waren durch die Bank überragend positiv, mitunter gar euphorisch, wir erfuhren großen Zuspruch und alle erdenkliche Unterstützung! Wow! Damit hatten wir nicht unbedingt gerechnet, aber insgeheim darauf gehofft. Der Kreis derer, die von unseren Plänen erfuhren wurde größer, wir hielten den Ball aber immer noch flach. Spätestens aber als wir vom Fernwandern Camp an der Rossmühle zurückfuhren, hatten sich letzte Zweifel zerstreut, denn auch dort war der Zuspruch von den eingeweihten Freunden unglaublich groß.

Die letzten Monate waren geprägt von Vorfreude und Planungen, vielen Planungen. Wir haben alles vorbereitet, die Wanderung und auch den Absprung von Job und Wohnung, alles fügt sich nach und nach zu einem großen Ganzen, das Bild nimmt formen an, unser großer Wunsch scheint aufzugehen. Die Unterstützung von allen Seiten ist wahnsinnig groß, alle unterstützen uns nach Kräften, wir können auf Familie, Freunde und auch meine Partner zählen – das macht uns unglaublich stolz und froh, hilft uns ungemein. Die Zeit vergeht im Fluge, die Tage rasen und bald schon ist es soweit, der letzte Arbeitstag und der Umzug ins Glück stehen auf dem Programm. Wie wir uns darauf freuen endlich loszuziehen, auch wenn noch viele, viele Dinge erledigt werden wollen. Aber umso kürzer die Liste wird, desto mehr wächst die Vorfreude!

Sicher wird nicht alles einfach werden, sondern auch viel harte Arbeit steht uns ganz sicher bevor. Wir wissen aber beide von unseren Touren und auch aus dem Alltag zu Hause, was auf uns zukommen wird. Bei der Vorbereitung haben uns auch Andrea und Ole sehr inspiriert, die im letzten Jahr eine super Tour hingelegt haben, und an den Herausforderungen unterwegs enorm gewachsen sind. Wir wollen auch aufeinander so wunderbar aufpassen, wie sie es getan haben! Lasst uns gemeinsam durch Norwegen wandern!

‘Cause love is free and life is cheap,
and as long as I’ve got me a place to sleep,
some clothes on my back and some food to eat,
then I can’t ask for anything more!

(Frank Turner in “If ever I stray”)

Endlich kann ich die Frage am Ende meiner Vorträge, wann es wieder losgeht zu einer großen Tour, mit großer Vorfreude beantworten: Am 26. Mai ist es soweit, nach Norwegen wird es gehen, um unsere gemeinsamen Träume zu leben!

31 Kommentare

  1. Barbara Probst

    Ich wünsche euch alles erdenklich Gute auf eurer Tour. Ich habe dich damals fast von Anfang an verfolgt und werde es auch dieses Mal wieder tun. Was für ein Abenteuer. Genießt jeden einzelnen Schritt und habt eine tolle Zeit. Ich kann es kaum erwarten, dass es wieder losgeht.

    1. Simon
      Simon

      Vielen lieben Dank Barbara! Wir werden es genießen, auch wenn es manchmal sicher schwer werden wird. Es wird ein großes Abenteuer werden, und wir freuen uns total darauf! Wir können es auch kaum noch erwarten!

  2. Jaana Najock

    Was für eine Überraschung! Wobei es ja eigentlich gar keine ist – denn wenn man sowas ein Mal gemacht hat, ist es bestimmt eher schwer so etwas nicht nochmal zu tun ;). Und direkt ist mein Wille die Konjunktive endlich hinter mir zu lassen und auch diese Tour zu wagen, etwas gewachsen. Habt eine tolle Zeit!

    1. Simon
      Simon

      Liebe Jaana, total schön von dir zu hören! Und ja, eine sooo große Überraschung ist es ganz sicher nicht 😀 Ich weiß ja, dass das mit den Konjunktiven immer so eine Sache ist, aber manchmal ergeben sich Gelegenheiten und Möglichkeiten, die man einfach ergreifen muss. Übrigens sind wir so wie es aussieht am 26. Mai in Kiel, vielleicht schaffen wir es ja, uns auf einen Kaffee oder so zu treffen?!? Würde mich sehr, sehr freuen!

  3. Kettler Martin

    Warum habe ich das schon lange geahnt Simon 😉 Ich kenne die Gefühle nur zu gut und es freut mich riesig dass Du und Anni euch auf den Weg machen wollt. Egal wie, warum, wieso und wofür, das wichtigste ist es einfach zu tun, so wie 2013.
    Ich wünsche euch beiden nur das Beste, viel Glück und die totale Erfüllung auf eurem Weg, wohin er auch führt.
    Ich freue mich schon jetzt auf das mitverfolgen eurer Tour und es wird wieder so wie letztes Mal sein, dass ich ich irgendwo mittendrin stehe! Wer weiss vielleicht treffen wir uns ja noch dieses Jahr unterwegs irgendwo da oben im Norden, ich brauche ja dann vielleicht auch noch den einen oder anderen Tip………wenn Du weisst was ich meine 😉
    Und wie immer wünsche ich euch unseren NPL Leitspruch ” Immer die Nase in den Wind und genug Profil am Schuh”
    God tur

    Martin
    http://www.norgepalangs2013.com

    1. Simon
      Simon

      Ja Martin, du wirst es ganz sicher geahnt haben! Und genau wie du sagst, es geht nicht um wieso, wofür und warum sondern einfach und alleine darum, dass man es einfach tut! Wir freuen uns total über deine Worte und spätestens nachdem wir uns in Freiburg getroffen haben, waren für uns die letzten Zweifel weg. Und wir werden sehen, wohin unser Weg führt! Wer hätte das alles gedacht, als wir vor unseren Touren damals die ersten Mails ausgetauscht haben! Einfach unglaublich, was seitdem alles passiert ist! Und ja, es wäre der Knaller wenn wir uns unterwegs irgendwo treffen würden 😉 Ich bin gespannt, was das Jahr für uns alle bringen wird! God tur dir auch!

  4. Nadine

    Wow, Simon! – Ein wenig lag’s ja wohl in der Luft, dass du früher oder später für ne kurze, lange Runde zurückgehen würdest nach Norwegen. Und nun also so! Ich wünsche euch alles Gute für eure Reise und euren Weg.

    Ganz liebe Grüße aus München og god tur
    Nadine

    PS: Immer wieder mal, wenn ich für irgendwas ein großes Stück Butter brauche, denke ich unweigerlich an dich. 🙂

    1. Simon
      Simon

      Ja das Ding mit der Butter 😀 Was hab ich da bloß angerichtet 😉 ? Ich bekomme dauernd Sprüche deswegen, und wegen der Ananas und Cola! Aber hei, so ist es halt und Butter ist nur durch mehr Butter zu ersetzen!

      Und ja, es war im Grunde schon nach der Tour bereits klar, dass es irgendwann dort oben wieder losgehen wird. Dafür hängt mein bzw. unser Herz zu sehr am Norden! Wir freuen uns auf alles, was vor uns liegt, komme was wolle! Vielen lieben Dank für deine Wünsche zur Tour, das freut uns wirklich sehr!

  5. Max D.

    Na, das klingt doch richtig vielversprechend! Simon, der Spruch hat zwar einen Bart – aber er bringt es auf den Punkt: Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt! Hoffentlich wird diese gemeinsame Tour Deinen letzten “Durchlauf” noch einmal toppen.

    Würde mich freuen, im November frische Lagerfeuergeschichten von Euch zu hören!

    P.S.: Mach dieses Mal das Zelt ordentlich fest.

    1. Simon
      Simon

      Und wie vielversprechend das klingt! Das beste an Sprüchen mit Bart ist ja, dass da oft wirklich was dran ist, so auch hier. Es wäre wirklich ganz famos, wenn wir im November am Lagerfeuer sitzen würden, um über unsere Abenteuer zu quatschen! Und ja, das Zelt ist fest 😀

  6. bernd

    Hallo Simon. Hallo Anni.

    Eigentlich hatte ich ja gehofft “clean” zu werden und ein wenig von meinem Fernweh weg zu kommen, indem ich keine Foren, Blogs etc. mehr nach Reiseberichten die nach Norden riechen durchforste….

    Tja… was soll ich sagen ich war ganz schön auf turkey, konnte mich aber beherrschen bis… ja bis ich “aus versehen”… auf dein Icon in der Lesezeichensymbolleiste gekommen bin… das wars… der totale Rückfall 🙂

    Das geht so nicht weiter!

    Ultraspontan sind die Rucksäcke für vier Tage Heimat – Wildnis super schnell gepackt. Start Morgen. Muß sein! Danke für den kick!

    Wenn wir uns vor eurem großen Aufbruch noch mal sehen: Die Freude wird riesig sein!!!!!!!

    Wenn wir uns vor eurem großen Aufbruch nicht nochmal sehen: (die Chance, daß wir uns i norge irgendwo im Fjell um den Lysefjord treffen ist wohl recht klein, wir sind zu spät, ihr seid zu schnell, der fjord zu weit östlich 🙂 ???) UNSERE GANZE FAMILIE WÜNSCHT EUCH GOD TUR, MAXIMALE TURGLEDE, GLÜCK AUF ALLEN PFADEN, IMMER EINEN RESTFUNKEN MOTIVATION (butter, cola & chips zählt auch !!!, lass dir nix einreden!!! ) UND VOR ALLEM, BLEIBT GESUND!
    Abenteuer, freundschaftliche Begegnungen mit Mensch und Tier, und Natur im Überfluß stellen sich, und das wißt ihr ja genau so gut wie wir, dort oben ganz automatisch ein, fügen sich und werden, da bin ich mir 1000% ig sicher aufs neue eine Bereicherung eures Lebens werden!!!!

    ganz liebe, mitfiebernde Grüße
    bernd og familie

    1. Simon
      Simon

      Moin Bernd,

      wow, was für eine wunderbare Rückmeldung! Das freut uns total zu lesen! Und weißt du was? Uns ergeht es ja im Grunde ähnlich, sonst würden wir ja nicht losziehen 😀 Es freut mich auch total, dass ihr die Zeit und Muße findet, zwischen all der Arbeit einfach Mal loszuziehen! Sehr gut! Ich denke nicht, dass wir uns am Lysefjord sehen werden, das wäre schon sehr großer Zufall! Wir wünschen euch aber auch schon Mal auf diesem Wege alles, alles Gute für eure Tour! Und auch schon Mal viel Vorfreude! Wir hören und vielleicht sehen wir uns auch noch vor unseren Touren, schauen wir mal, ich melde mich!

      Tausend Dank für eure Unterstützung und wunderbaren Worte! Ganz liebe Grüße!

  7. Christian

    Tja Simon, und wir dachten, du hättest dich jetzt mit der wunderschönen Gegend rund um Tübingen so angefreundet, dass der Nordland-Virus nicht mehr so schmerzhaft ist. Deine Alb-Berichte haben selbst bei uns quasi Insidern neue Möglichkeiten eröffnet…
    Mit unserer Family hast du auf jeden Fall schon mal garantierte Abonnenten deiner bzw. eurer Blogs. Für Spannung und unvorhergesehene Highlights ist ja bei dir immer gesorgt. – –

    Und falls es euch danach wieder nach Tübingen verschlägt und ihr einen Abend Muße habt und in Erinnerungen schwelgen möchtet: Skoleboller, Vafler, Lapper & Co. in Kombination mit Kaminofen (fast Jotul-Qualität…) und viele leuchtende Augen sind garantiert 🙂
    Viele Grüße, Christian + Family

    1. Simon
      Simon

      Moin Christian! In Schwaben haben wir uns sehrwohl gefühlt, gerade hier in Tübingen ist es ja echt super cool, aber es ist ja noch weiter weg vom Norden, das war nicht gerade zuträglich für den Nordlandvirus … und den nahen Albtrauf und insbesondere den HW1 werden wir ganz sicher vermissen, wir hoffen ja, dass wir in diesem Herbst dort noch ein paar Tage wandernd verbringen können. Wenn wir dann vermutlich im November hier in der Gegend sind, werden wir uns ganz sicher bei euch melden, dann werden wir euch aus erster Hand erzählen, wie es uns ergangen ist! Und bis dahin geben wir uns größte Mühe, auch genug zu erleben, um euch etwas erzählen zu können 😉 In diesem Sinne, habt auch ihr einen super Sommer, mit vielen schönen Touren! Vi ses og vi snakkes! Liebe Grüße an euch! Simon

  8. Miriam und Daniel

    Hej Simon, freut mich zu hören, dass es bei dir wieder los geht. Vielleicht klappt es ja zufälligerweise sich irgendwo im Norden zu treffen, obwohl es bei uns jetzt erstmal noch ein gutes Stück durch Schweden geht. Viele Grüße aus Ulricehamn, Miriam & Daniel

    1. Simon
      Simon

      Hei ihr beiden! Jaaa, endlich geht es bald wieder los! Würde uns freuen, wenn wir uns irgendwo treffen würden! Wir verfolgen euch jedenfalls schon gebannt und drücken euch die Daumen! Kommt gut rein in eure Tour! Liebe Grüße nach Schweden! Simon

  9. Andrea

    Lieber Simon, liebe Anni,

    wir wünschen Euch von ganzem Herzen alles Gute! Wir würden gern mit Euch gehen. Immerhin in Gedanken werden wir das tun. Wir freuen uns schon auf Eure Blog-Beiträge!

    Andrea & Ole

    1. Simon
      Simon

      Moin Andrea! Moin Ole!

      Es freut uns total von euch zu hören! Vielen Dank für eure Wünsche! Uns ging es im letzten Jahr wie euch nun, in Gedanken waren wir immer mit euch auf Tour. Irgendwie ein ziemlich cooles Gefühl, dass man andere mitnehmen kann auf seine Tour! Hoffentlich sehen wir uns im Herbst einmal!

      Liebe Grüße
      Simon

  10. Lothar

    Hallo Anni und Simon
    Wir, meine Frau Johanna und ich Lothar können eure Sehnsucht nach “NORWEGEN” verstehen. Denn auch wir haben dieses schöne Land mit der herrlichen Natur sowie den lieben hilfsbereiten Menschen kennen gelernt. Wir fahren dieses Jahr seit 1976 ( 42 Jahre ) wieder ein paar Wochen hin. Haben in den vielen Jahren sehr viele Freunde gewonnen, viele schöne Wanderungen und Erlebnisse gehabt und kommen auch nicht mehr vorstellen so viele Jahre woandershin zu reisen.
    Wir wünschen “EUCH BEIDEN” Gesundheit, viel Glück und viele schöne Erlebnisse weiterhin.
    Werde für uns das Buch kaufen, Liebe Grüße Johanna und Lothar

    1. Simon
      Simon

      Moin Johanna! Moin Lothar!

      WOW! Seit 42 Jahren fahrt ihr in den Norden! So cool! Wir hoffen auch, dass wir so oft wie ihr nach Norwegen fahren können, vielleicht auch das wir direkt dort bleiben können, so gut gefällt es uns dort. Für uns einfach das schönste Land der Welt! Vielen lieben Dank für eure Wünsche – wir hoffen sehr, dass das alles in Erfüllung gehen wird! Wer weiß, vielleicht läuft man sich in Norwegen ja einmal über den Weg, würde uns freuen! Euch viel Spaß auf eurer Reise in diesem Jahr und viel Spaß beim Buchlesen!

      Liebe Grüße
      Anni & Simon

  11. Thomas

    Hallo Simon,

    es freut mich sehr zu lesen, dass Du wieder eine große/lange Wanderung machst: Welch schöner Text mit Worten, die einen berühren und deine Sehnsucht regelrecht spürbar machen. Und diesmal bist du sogar nicht allein, sondern hast jemanden an deiner Seite. Das wird bestimmt fantastisch anders werden! 🙂
    Manu und ich haben auf unserer fast zweijährigen Weltreise 688 Tage aufeinander gehockt. Die längste Zeit, in der wir getrennt waren, waren acht Stunden. Wir haben uns nicht gestritten und es gab keinen Stress, sondern wir haben gemeinsam eine unbeschreibliche und unvergessliche Zeit erlebt. Auch im Nachhinein war es fantastisch die Auszeit gemeinsam erlebt zu haben, denn geteilte Erlebnisse und sich daran gemeinsam erinnern zu können („Weißt Du noch, …“) ist einfach toll.

    Deinen Wunsch nach der großartigen Freiheit, wenn man länger aus dem Alltag draußen ist, kann ich seeeehr gut nachvollziehen. 🙂

    Ich bin gespannt wie die Wanderung für euch zwei werden wird und ich wünsche euch eine fantastische gemeinsame Zeit. Hoffentlich könnt ihr auch mal abschalten, offline sein und habt nicht zu viele Verpflichtungen gegenüber Sponsoren, Partnern, etc.. Ebenso wird sich deine, seit deinem vergangenen Norge på langs, deutlich gewachsene Anhängerschaft sicherlich nach deinen Berichten verzehren. Lasst euch durch das Netz nicht die Zeit vor Ort in der Wildnis Norwegens rauben. Taucht mit allen Sinnen ein und lebt euren Traum.

    Sonnige Grüße und die besten Wünsche für eure Arschbombe ins Glück

    Thomas

    1. Simon
      Simon

      Moin Thomas,

      ja, die Sehnsucht ist einfach zu groß geworden, da hilft alles Erzählen und Schreiben nix – irgendwann muss man Taten folgen lassen! Und auch wir glauben, dass wir gut miteinander auskommen werden, wenn wir gemeinsam losziehen. Für uns ist es genau wie du beschreibst, wir wollen Dinge zusammen erleben, sie teilen und und irgendwann einander daran erinnern. Das vermisse ich schon ein wenig, wenn ich an meine Solo-Tour denke. Auch damals wollte ich eigentlich nicht alleine losziehen, es ergab sich nur nicht zusammen loszuziehen. jetzt aber ist das möglich und wir wollen die Gelegenheit beim Schopfe packen – also los, all in und mal sehen, wie weit wir zusammen kommen!

      Zwangsläufig werden wir offline sein und Zeit für uns haben, ganz sicher! Es ist wahnsinnig toll Partner an unsere Seite zu wissen, aber sie unterstützen uns und fordern nicht, das ist echt das coolste daran! Partner halt! Von daher freuen wir uns darauf loszuziehen, aber auch zu berichten. Wir werden da eine Balance finden, da bin ich mir ganz sicher! Denn im Vordergrund steht gemeinsam auf Tour zu sein, ich könnte mir nix schöneres vorstellen!

      Die sonnigen Grüße können wir nur erwidern! Auf bald!

      Liebe Grüße
      Anni & Simon

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.